Eine Million Unterschriften in Sicht!

News Splash n° 15 : In den vergangenen Wochen haben wir es mit unserer Kampagne geschafft, die Anzahl der Unterschriften innerhalb kürzester Zeit von 300.000 auf 900.000 zu verdreifachen. Die meisten Unterschriften stammen aus Deutschland und Österreich. Wir bedanken uns bei allen Menschen in diesen Ländern für ihre Unterstützung unserer Europäischen Bürgerinitiative! Wir haben auch in allen anderen Ländern  weitere Unterschriften sammeln können, allerdings war dort der Zuwachs im Allgemeinen nicht so beeindruckend. Es ist ganz offensichtlich, dass wir verstärkt Promotionmaßnahmen ergreifen müssen. Wir bitten EUCH deshalb erneut darum, für unsere EBI  bei FreundInnen und KollegInnen und überall dort, wo sich Menschen treffen, die Werbetrommel zu rühren. Das gilt auch für die Social Media. Unsere Kampagne wurde in Deutschland auch über Facebook und Twitter verbreitet - das hat nach unserer Überzeugung viel zum Erfolg beigetragen.

Es wird vereinzelt immer noch über Probleme bei der online- Unterschrift berichtet. Wir sind die erste EBI, die einen solch durchschlagenden Erfolg hat. Die Software der Europäischen Kommission ist anscheinend mit der zügigen Bearbeitung dieser Unterschriftenlawine überfordert. Wir haben rund um die Uhr an der Lösung aller Probleme gearbeitet und hoffen, dass wir jetzt alle Schwierigkeiten überwunden haben. Übt euch bitte bei der Online-Unterzeichnung in Geduld und informiert eure FreundInnen und KollegInnen darüber, dass die Unterschrift unter eine Europäische Bürgerinitiative nicht so einfach ist wie die Unterschrift unter eine einfache Petition.  Ein wenig Zeit solltet ihr also mitbringen.  

Unsere Kampagne  ist aktueller denn je, hat doch der europäische Binnenmarktkommissar eine Richtlinie vorgeschlagen, nach der die kommunalen oder regionalen Verwaltungen ihre Wasserdienstleistungen dem Wettbewerb öffnen sollen. Dies würde gewinnorientierten multinationalen Unternehmen die Gelegenheit bieten, überall in Europa die öffentliche Wasserversorgung zu übernehmen. Trinkwasser ist immer ein lokales Monopol, Wettbewerb und Markt sind daher undenkbar. Trotzdem könnten Regierungen gezwungen werden, dieses Monopol privaten und gewinnorientierten Unternehmen zu überlassen.   Die Erfahrung zeigt, dass dies zu steigenden Preisen und zu einer schlechteren Dienstleistungsqualität führt.   Die BürgerInnen sind diejenigen, die dafür die Zeche zahlen werden, und die Armen werden nicht davon profitieren - im Gegenteil.

Wir müssen diesen „unsinnigen“ Vorschlag stoppen und mit noch größerer Entschlossenheit unser Ziel verfolgen, mehr als eine Million Unterschriften zu sammeln - vorzugsweise deutlich mehr. Eine Million (gültige!) Unterschriften sind die Mindestvoraussetzung dafür, dass unser Vorschlag auf die europäische politische Agenda gelangt. Falls wir mit der Unterschriftenzahl weit über der Vorgabe liegen, so dürfte das die Europäische Kommission umso stärker beeindrucken. Damit bauen wir mehr Druck auf, aus unseren Vorschlägen europäische  Rechtsvorschriften zu machen.

Wasser und sanitäre Grundversorgung sind ein Menschenrecht! Wasser ist ein öffentliches Gut und keine Handelsware!

Bitte unterstützt weiterhin unsere EBI!  Millionen von Menschen wird nach wie vor  eine saubere, sichere und bezahlbare Wasserversorgung und Abwasserreinigung vorenthalten - selbst in Europa. Die Europäische Kommission kann an diesen Verhältnissen etwas ändern, aber WIR sind es, die dieses Thema auf die Agenda der Kommission bringen müssen! Dazu brauchen wir mehr als eine Million Unterschriften von den BürgerInnen der EU. Auf unserer Website www.right2water.eu/signatures-forms findet ihr für jedes Land  Formulare für die Bekundung der Unterstützung unserer Initiative.  Auf allen Formularen stehen unser Logo und die Adresse für den Versand der Formulare. Die Unterschrift kann auf Papier oder online erfolgen: www.right2water.eu

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