Wasser und Sanitäre Grundversorgung sind ein Menschenrecht 

Wasser ist ein Öffentliches Gut, keine Handelsware - Wir fordern die Europäische Kommission zur Vorlage eines Gesetzesvorschlags auf, der das Menschenrecht auf Wasser und sanitäre Grundversorgung entsprechend der Resolution der Vereinten Nationen durchsetzt und eine funktionierende Wasser- und Abwasserwirtschaft als existenzsichernde öffentliche Dienstleistung für alle Menschen fördert. Diese EU-Rechtsvorschriften sollten die Regierungen dazu verpflichten, für alle Bürger und Bürgerinnen eine ausreichende Versorgung mit sauberem Trinkwasser sowie eine sanitäre Grundversorgung sicherzustellen. Wir stellen nachdrücklich folgende Forderungen:

  1. Die EU-Institutionen und die Mitgliedstaaten haben die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass alle Bürger und Bürgerinnen das Recht auf Wasser und sanitäre Grundversorgung haben.
  2. Die Versorgung mit Trinkwasser und die Bewirtschaftung der Wasserressourcen darf nicht den Binnenmarktregeln unterworfen werden. Die Wasserwirtschaft ist von der Liberalisierungsagenda auszuschließen.
  3. Die EU verstärkt ihre Initiativen, einen universellen Zugang zu Wasser und sanitärer Grundversorgung zu erreichen.

Neueste Nachrichten

(18 May 2015) A year after the popular consultation that the people of Thessaloniki organised about the plans of the previous Greek government to privatise water (18 May 2014), the President of the Greek Parliament Zoi Konstantopoulou ha

(4 May 2015) All UN Member States have recognised that the human right to water and the human right to sanitation are part of binding international human rights law. This publication by Amnesty International and WASH United gathers the evidence of the universal recognition of the human rights to water and sanitation

(27 April 2015) Thanks to our joint advocacy efforts and the support of champion Member States, the human right to water was included in the outcome document of the Open Working Group, preparing for the Sustainable Development Goals.

(20 April 2015) EPSU and the European Water Movements organised an action on World Water Day. The internal TV station of the European Parliament put some tough questions to the Hungarian MEP Gyorgy Schopflin, currently involved in reporting on the usefulness of the instrument of the ECI. In response to the lack of ambition of the European Commission, he agrees that the European Commission has been dithering and should have taken action